Studien-Touren 2021 Reisen mit dem Bus-Unternehmen "Sudenburger Reisespatz", nicht schneller als andere, aber angenehmer.

"B e k a n n t e s   n e u   e n t d e c k e n"

Angebote von Busunternehmen der Region, für Geschichts- und Gegenwartsinteressierte,
für Reiselustige und Neugierige, die Städte und Landschaften in Sachsen-Anhalt sowie
benachbarten Bundesländern besser kennen lernen möchten.
Informationen hierüber erhalten Sie in der Magdeburger URANIA e. V. (Tel. 0391 25 50 60)

mit der Magdeburger URANIA e. V. 


sehr vorsichtige und optimistische Vorschau auf die Studien-Touren 2021


Donnerstag, 11. Februar 2021 in die Gemäldegalerie Berlin

Spätgotik. Aufbruch in die Neuzeit

„Als erste umfassende Ausstellung im deutschsprachigen Raum widmet sich die Sonderausstellung in der Gemäldegalerie der Kunst der Spätgotik.
Angeregt durch niederländische Entwicklungen veränderten sich ab den 1430er-Jahren die künstlerischen Ausdrucksmittel: Licht und Schatten, Körper und Raum wurden zunehmend wirklichkeitsnah dargestellt; mit der Erfindung der Drucktechnik finden diese Neuerungen eine massenhafte Verbreitung.
Trotz ihrer religiösen Zweckbestimmung wurden Bilder immer stärker als Kunst wahrgenommen. Mit etwa 120 Objekten – darunter herausragende Leihgaben sowie zentrale Werke aus den Beständen der Staatlichen Museen zu Berlin – werden in der Gegenüberstellung verschiedener Kunstgattungen die medialen Innovationen des 15. Jahrhunderts nachvollziehbar. Vielfältige Zusammenhänge zeugen von einem permanenten Wechselspiel der Medien, die die Kunst der Spätgotik in ihrer Gesamtheit erfahrbar werden lassen.“ (vgl. smb-museum/gemaeldegalerie)

Leistungen:    Fahrkarte, Eintritt, Führung

Treffpunkt:     Magdeburg, Hbf. (Tunnel)    08:45 Uhr 

Rückkehr:      Magdeburg, Hbf.            ca.  19:00 Uhr

 


11.02.2021   Potsdam, Museum Barberini (Russische Impressionisten, Sammlung Plattner)

 


Donnerstag, 18. März 2021 nach Burg bei Magdeburg

Burg - Stadt der Türme, Hugenotten, Handwerker

„Die grüne Stadt der Türme - Verbringen Sie einen erlebnisreichen Aufenthalt in Burg (bei Magdeburg) – der grünen Stadt der Türme inmitten des Jerichower Landes! Bei einem Spaziergang durch die historische Innenstadt entdecken Sie zahlreiche Sehenswürdigkeiten: Viele Kirchen, Türme und Sehenswürdigkeiten erwarten Sie! Die zu der Straße der Romanik gehörenden Kirchen laden schon von weitem zu einem Besuch ein. So prägen die "Nicolaikirche", von 1186, als größte romanische Granitbasilika östlich der Elbe, sowie die dreischiffige, im gotischen Stil errichtete Kirche "Unser Lieben Frauen" das Bild der Altstadt. Hier angekommen, ist ein Altstadtrundgang in der "Stadt der Türme" mit einem Besuch der Historischen Gerberei und ihrer interessanten Ausstellung zur 110-jährigen Schuhproduktion in Burg, die Besichtigung der begehbaren Stadttürme sowie ein Abstecher zur Carl-von-Clausewitz-Erinnerungsstätte unbedingt zu empfehlen. Neben der Persönlichkeit Carl von Clausewitz wurde die Geschichte der Stadt z.B. auch von der bekannten Schriftstellerin und gebürtigen Burgerin Brigitte Reimann geprägt. Zu ihren Ehren trägt die Stadtbibliothek heute ihren Namen. Dieses Fachwerkhaus ist das urkundlich älteste Wohnhaus der Stadt und immer einen Besuch wert.“ (vgl. Tourist-Information Burg)

Leistungen:    Fahrkarte, Eintritt, Führung

Treffpunkt:      Magdeburg, Hbf. (Tunnel)    08:45 Uhr

Rückkehr:       Magdeburg, Hbf.            ca.  16:30 Uhr

Fahrscheinverkauf: 02. und 03.02.2021 (09:00 – 12:00 Uhr)


Montag, 29. März 2021 zum Museum Barberini - Potsdam

Rembrandts Orient

„Westöstliche Begegnung in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts. Turban, Teppich, Tulpe – immer wieder haben Rembrandt und seine Zeitgenossen Gegenstände aus fernen Ländern gemalt. Ihre Kunstwerke sind Zeugnisse der ersten Globalisierung und zeigen den Einfluss fremder Kulturen in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts. Wissensdurst, Sammellust und Besitzerstolz haben diese kunstgeschichtlich bedeutende Epoche geprägt und die Maler zu neuartigen Historienszenen, Portraits und Stillleben inspiriert.
Die Kehrseite dieser Weltaneignung wie Sklaverei, Handelskriege und die Verluste eigener Seeleute wurde dagegen nicht dargestellt. Im Rahmen der heutigen Debatte um Kolonialismus thematisiert die Ausstellung die damaligen Bilder des Fremden und das Machtgefälle zwischen den Kulturen. Anhand von über 100 Kunstwerken bietet die Schau die Möglichkeit, diesen bis heute andauernden Eurozentrismus zu hinterfragen..“ (vgl. Museum Barberini)

Leistungen:    Fahrkarte, Eintritt

Treffpunkt:      Magdeburg, Hbf. (Tunnel)    08:45 Uhr

Rückkehr:       Magdeburg, Hbf.            ca.  18:00 Uhr

Fahrscheinverkauf: 02. und 03.02.2021 (09:00 – 12:00 Uhr)


Donnerstag, 22. April 2021 in's Museum Berggruen - Berlin

Pablo Picasso & Les Femmes d’Alger

„Im Winter 1954-55 setzte Pablo Picasso (1881-1973) einen lang gehegten Wunsch um: Der bereits 73-Jährige malte eine Antwort auf die berühmte Darstellung von Eugène Delacroix‘ „Die Frauen von Algier“, die in zwei Versionen als Erinnerung an eine 1832 erfolgte Reise nach Nordafrika entstand. In drei Monaten schuf Picasso eine Serie von fünfzehn Ölgemälden, welche von gut hundert Zeichnungen und Lithographien begleitet wurden. Diese Bilderstrecke blieb aber nur für kurze Zeit als geschlossenes Ensemble erhalten. Heute ist das Museum Berggruen das einzige öffentliche Museum in Europa, in dem ein Gemälde dieser Serie zu sehen ist. Die Ausstellung wird neben Gemälden und Arbeiten auf Papier aus der „Femmes d’Alger“-Serie auch Werke zeigen, welche Picasso inspirierten und solche, die wiederum von Picasso inspiriert wurden. Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin.“
 (vgl. smb-museum/museum-berggruen)

Leistungen:    Fahrkarte, Eintritt

Treffpunkt:      Magdeburg, Hbf. (Tunnel)    08:45 Uhr

Rückkehr:      Magdeburg, Hbf.            ca.  19:00 Uhr

Fahrscheinverkauf: 02. und 03.02.2021 (09:00 – 12:00 Uhr)


Donnerstag, 27. Mai 2021 zum Kulturforum Berlin

James Simon. Die Kunst des sinnvollen Gebens

„Die einzelnen Kapitel beleuchten verschiedene Aspekte in James Simons Biographie, die Geschichte seines Baumwollhandel-Unternehmens, seine Kunstsammlung sowie seine wohltätigen Projekte und Schenkungen an die Sammlungen der Berliner Museen. Animierte Fotos und historisches Filmmaterial erwecken die Geschichte dieses bedeutenden Berliner Mäzens zum Leben.
Die Geschichte der Familie Simon, die mit Pyritz in Hinterpommern einsetzt, woher die Simons stammen. Die Brüder Isaak und Louis Simon zieht es in das brummende Berlin der Gründerjahre, wo Isaak 1847 Adolphine Heilborn, die Tochter eines angesehe-nen Kaufmanns aus Posen, heiratet und 1851 der einzige Sohn James geboren wird. Der wird später das väterliche Baumwoll-unternehmen zum europäischen Marktführer machen und selbst zu einem der wohlhabendsten Industriellen Deutschlands aufsteigen.
James Simon: Sammler, Mäzen, Wohltäter. Die Präsentation zeigt, dass James Simon seinen Reichtum weitergibt. Er engagiert sich für soziale und kulturelle Zwecke, setzt dort ein, wo staatliche oder gesellschaftliche Kräfte versagen. In zwei Jahrzehnten baut er zwei einzigartige Sammlungen auf, die er 1904 und 1918 den Berliner Museen schenkt. 1898 gründet er die Deutsche Orient-Gesellschaft und unterstützt Grabungen in Mesopotamien und Ägypten.“ (vgl. smb-museum/kulturforum)

Leistungen:    Fahrkarte, Eintritt

Treffpunkt:      Magdeburg, Hbf. (Tunnel)    08:45 Uhr

Rückkehr:      Magdeburg, Hbf.            ca.  19:00 Uhr

Fahrscheinverkauf: 27. und 28.04..2021 (09:00 – 12:00 Uhr)


Donnerstag, 17. Juni 2021 zur Moritzburg in Halle/Sa.

Henri de Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre

„Die Ausstellung La Bohème zeigt das einzigartige lithografische Werk von Henri de Toulouse-Lautrec zusammen mit Werken seiner Vorläufer und Zeitgenossen. Dieser umfassende Überblick bietet nach der erfolgreichen Sonderausstellung Magie des Augenblicks (2016) eine weitere Möglichkeit, die französische Kunst der Moderne durch eine hochkarätige internationale Sammlung im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) zu erleben – dieses Mal mit Blick auf die Ursprünge der modernen Massenwerbung. Ähnlich der zu Beginn des 21. Jahrhunderts eingesetzten medialen Wende und der neuartigen Kommunikation über die sozialen Medien bedeutete die Nutzung der Lithografie zur Herstellung teils großformatiger farbiger Plakate einen neuen Schritt in der öffentlichen Kommunikation und Werbung. In diesem Kontext nimmt das OEuvre von Henri de Toulouse-Lautrec eine herausragende Position ein, denn es gelingt ihm, in seinen Plakaten auf höchstem technischen Niveau neue Gestaltungsmöglichkeiten zu finden, die einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Kunst der Moderne leisteten. Die auszustellenden Werke stammen aus dem Musée d’Ixelles in Brüssel. Gezeigt werden mehr als 100 großformatige Plakate de Toulouse-Lautrecs und seiner Künstlerkollegen, u. a. von Jules Chéret, Eugène Grasset, Alfons Mucha, Théophile-Alexandre Steinlen, Pierre Bonnard, Georges Meunier und Félix Vallotton. Die Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) ist Teil einer internationalen Ausstellungstournee durch Italien, Großbritannien, Österreich und Deutschland.“ (vgl. kunstmuseum-moritzburg)

Leistungen:    Fahrkarte, Eintritt

Treffpunkt:      Magdeburg, Hbf. (Tunnel)    09:15 Uhr

Rückkehr:      Magdeburg, Hbf.            ca.  18:30 Uhr

Fahrscheinverkauf: 27. und 28.04..2021 (09:00 – 12:00 Uhr)


Donnerstag, 22. Juni 2021 in's  Deutsche Historische Museum Berlin

Berlin – Beethoven. Freiheit

„Ludwig van Beethoven wird am 17. Dezember 2020 250 Jahre alt. Er gilt als Revolutionär, der nicht nur um Freiheit auf dem Gebiet der Tonkunst rang, sondern auch für die Ideale der Französischen Revolution eintrat. Im Jubiläumsjahr 2020 holt das Deutsche Historische Museum den Komponisten zurück in seine Zeitumstände: Über Etappen der Beethoven-Rezeption im SED-Regime, der NS-Diktatur und im Kaiserreich führt der Themenpfad zu den Kernthemen im Leben und Werk des Komponisten – Aufklärung und Revolution, Befreiung und Restauration, Liebe und Leiden.
Beethoven musste wegen eines Gehörleidens seine Laufbahn als Pianist schon mit etwa 30 Jahren beenden. Nun wendete er sich ganz dem Komponieren zu und schuf bis zu seinem Tod 1827 zeitlose Werke, die bis heute zu den meistgespielten der klassischen Musik zählen. Der Themenpfad stützt sich auf Exponate der Dauerausstellung und auf Objekte der eigenen Sammlung, die bislang noch nicht gezeigt wurden. Partizipative und inklusive Stationen laden dazu ein, Beethoven mit verschiedenen Sinnen kennenzulernen.“ (vgl. dhm.de)

Leistungen:  Fahrkarte, Führung

Treffpunkt:    Magdeburg, Hbf, (Tunnel)        08:45 Uhr

Rückkehr:     Magdeburg, Hbf.              ca.   19:00 Uhr


Donnerstag, 08. Juli 2021 auf der Straße der Romanik nach Pretzien


(vgl. Straße der Romanik)

Straße der Romanik und technisches Denkmal

"Bei dem Jahrhunderthochwasser im August 2002 war das Pretziener Wehr für Magdeburg und Schönebeck besonders wichtig. Es schützt die Städte seit mehr als 125 Jahren vor Hochwasser. Das Wehr wurde nach dem Deutsch-​Französischen Krieg zwischen 1871 und 1875 von italienischen Bauarbeitern und französischen Kriegsgefangenen errichtet. Es liegt südöstlich von Magdeburg an einem alten Flussarm der Elbe. Dieser alte Flussarm erstreckt sich heute bis zum Steinhafen; dort ist durch einen Damm der Altwasserlauf zur Sorge abgetrennt, er verläuft durch das Dornburger Siel westlich des Pretziener Wehres in die alte Elbe. Dieser Altarm war ursprünglich der Hauptarm der Elbe, der allerdings schon seit Jahrhunderten Auflandungen und Verschlammungen aufweist. Nur in Hochwasserzeiten floss die Elbe noch durch diesen alten Flussarm und überflutete dabei meist auch die angrenzenden Niederungen samt den dort gelegenen Dörfern. Als sich diese Elbedörfer mehr und mehr durch höhere Deiche vor dem Hochwasser zu schützen versuchten, stieg gleichzeitig die Überschwemmungsgefahr für Schönebeck und Magdeburg. Um dieser zu begegnen, beschloss 1869 die preußische Regierung den Bau eines Elbeumflutkanals mit einem Wehr. Das bei Dornburg von der Elbe abzweigende alte Flussbett wurde durch einen breiten und tiefen Graben ausgebaut und südlich Pretzien durch ein Wehr abgeschlossen. Der dann folgende Umflutkanal endet nordöstlich von Magdeburg bei Lostau mit der Mündung der Ehle in die Elbe.
Bei niedrigen bis normalen Wasserständen der Elbe verhindert das Wehr das schnelle Abfließen des Wassers und sichert so die Schifffahrt in der Stromelbe, insbesondere über den felsigen Untiefen am Herrenkrug, Petriförder und Domfelsen.“ (vgl. Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, LSG Mittelelbe)

Leistungen:    Fahrkarte, Eintritt

Treffpunkt:     Magdeburg, Hbf. (Tunnel)    10:00 Uhr

Rückkehr:      Magdeburg, Hbf.             ca.  18:30 Uhr

Fahrscheinverkauf: 01. und 02.06..2021 (09:00 – 12:00 Uhr)


Voranmeldungen und nähere Informationen zu allen Angeboten einschl. der Reisepreise in unserer Geschäftsstelle in Magdeburg, Nicolaiplatz 7, Tel.: 0391 25 50 60 oder per eM@il

(Änderungen bei allen Touren vorbehalten!)

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