Studien-Touren 2020 Reisen mit dem Bus-Unternehmen "Sudenburger Reisespatz", nicht schneller als andere, aber angenehmer.

"B e k a n n t e s   n e u   e n t d e c k e n"

Angebote von Busunternehmen der Region, für Geschichts- und Gegenwartsinteressierte,
für Reiselustige und Neugierige, die Städte und Landschaften in Sachsen-Anhalt sowie
benachbarten Bundesländern besser kennen lernen möchten.
Informationen hierüber erhalten Sie in der Magdeburger URANIA e. V. (Tel. 0391 25 50 60)

mit der Magdeburger URANIA e. V. 


Donnerstag, 22. Oktober 2020 nach Greiz

„Das älteste Schloss und wohl auch bekannteste Wahrzeichen der Stadt, das Obere Schloss, war die Burg der Vögte von Weida und Plauen und später Herrschaftssitz der reußischen Fürsten. Die Verbindung der historischen Bausubstanz aus dem 12. bis 19. Jahrhundert mit interaktiver Geschichte macht das Museum mit der Dauerausstellung „Vom Land der Vögte zum Fürstentum Reuß älterer Linie“ zu etwas Besonderem. Und wer hätte gedacht, dass Erbstreitigkeiten auch etwas Gutes haben können, denn den Erbteilungen verdanken wir es, dass ein Renaissancebau im Zentrum der Stadt entstehen konnte: Das Untere Schloss. Der letzte Nachkomme, Fürst Heinrich XXIV., erhielt das Wohnrecht im Unteren Schloss bis zu seinem Tod im Jahr 1927. Heute kann der Besucher das Glanzstück, den  Festsaal – oder auch „Weißer Saal“ genannt und die Repräsentationsräume mit wertvollen Stuckaturen im Museum bewundern. In den Räumlichkeiten der ehemaligen fürstlichen Hofküche im Unteren Schloss befindet sich die Textilschauwerkstatt. Da es aber weder im Oberen noch im Unteren Schloss einen Rückzugsort für die fürstliche Familie gab, errichtete der damals regierende Fürst Heinrich XI. Reuß an der Elsteraue unterhalb des Schlossbergs im angelegten barocken Lustgarten das Sommerpalais im frühklassizistischen Stil. Die Staatliche Bücher- und Kupferstich-sammlung beherbergt heute die bedeutendste Schabkunstblätter-sammlung Europas. Die ehemals fürstliche Bibliothek verfügt u.a. über wertvolle Werke der französischen Aufklärung. Mit dem SATIRICUM unterhält das Palais die größte nationale Sammlung historisch und zeitgenössisch satirischer Blätter.“
 (vgl. Stadt Greiz)


Donnerstag, 05. November 2020 in's Heilbad Heiligenstadt - Burg Hanstein

„Die über 1000 Jahre alte Stadt Heilbad Heiligenstadt (ist) die traditionelle Hauptstadt des Eichsfelds…Besonders beliebt: das Literaturmuseum Theodor Storm, das Eichsfelder Heimatmuseum, das barocke Mainzer Schloss auf dem Friedensplatz oder die Klausmühle. Das 1748 erbaute Haus steht an der Stelle, an der einst das Geburtshaus des bekannten Bildschnitzers Tilman Riemenschneider stand. Die Stadt besticht durch ihre zahlreichen Kirchen und Kapellen. Die prächtige Kirche St. Marien mit ihren beiden achteckigen Portaltürmen oder die St. Annen-Kapelle mit einer der ältesten Marienfiguren des Eichsfelds gehören zu den beliebtesten touristischen Zielen“  „Landschaftlich liegt die Burg Hanstein in einer der attraktivsten Gegenden des Eichsfeldes. ..Die Erbauer nutzten das dort vorhandene Felsgestein aus. So ist die Burg auf einem steilen Weg von Bornhagen aus zu erreichen und liegt auf einem Buntsandsteinfelsen… 1236 erscheint als Mainzer Lehnsmann Heidenreich von Hanenstene. Das Geschlecht, dem er angehörte, stammt von den Vitztumen Apolda ab; ein Zweig derselben erhielt 1150 das Vitztamt auf dem Rusteberge im Mainzischen Eichsfelde und um 1230 ein  Burglehen auf dem Mainzischen Schlosse Hanstein. Nach diesem Schlosse nannte sich das Geschlecht fortan. Mainzische Befehlshaber auf der Burg Hanstein (wie auf den anderen eichsfeldischen Burgen des Erzstifts) waren von 1296 bis 1299 Friedrich von Roßdorf und Dietrich von Hardenberg. (vgl. heilbad-heiligenstadt.de, burg hanstein)

Leistungen: Busfahrt, Eintritt, Führung

Abfahrt: Magdeburg, ZOB         06.45 Uhr

Ankunft: Magdeburg, ZOB  ca.19.30 Uhr


Dienstag, 10. November 2020 nach Apolda -  Kunsthaus

Marc Chagall. Von Witebsk nach Paris

„Marc Chagall gehörte zu den prominentesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Wie kaum ein anderer Künstler verband er in seinem Werk Metaphysik mit Profanem. In seiner zwischen Traum und Wirklichkeit angesiedelten Bilderwelt spiegelt sich das Reale als ein Märchen, in denen sich die Gestalten schwerelos im Raum bewegen, was seinen Bildern den Charakter des Phantastischen und nicht selten des Prophetischen verlieh. Unwirklichkeit und Poesie, Schwermut und freudige Überraschung sind hingegen nicht die einzigen Wesenselemente seiner Kunst, deren innerer Reichtum unerschöpflich zu sein scheint und hinter der sich die Erkenntnis des Künstlers für die Höhen und Tiefen der menschlichen Existenz verbirgt. „Ich bin ein Maler, der unbewusst bewusst ist“, sagte Chagall einst. Eine befreiende Wirkung übte seine Malerei dabei sowohl auf eine junge expressionistische Malergeneration in Deutschland aus als auch auf die junge surrealistische Bewegung in Paris. Für Chagalls künstlerische Entwicklung wurde Paris entscheidend. „Das Land, das die Wurzeln meiner Kunst genährt hat, war Witebsk, aber meine Kunst braucht Paris, wie ein Baum Wasser braucht“, erklärte er.“  
(vgl. Kunsthaus Apolda)

Leistungen: Fahrkarte, Eintritt

Abfahrt: Magdeburg, Hbf,/Tunnel   08.45 Uhr

Ankunft: Magdeburg, Hbf,         ca.19.00 Uhr


Dienstag, 17. November 2020 in die Musikstadt Markneukirchen

„Die Museen bzw. Ausstellungen der Musikstadt sind eng mit dem Thema Musik und dem früheren Leben und Arbeiten der Menschen in unserer Region verbunden. Das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen gehört zu den bedeutendsten Museen seiner Art in Europa…Die Sammlung umfasst ca. 3.200 Musikinstrumente aus aller Welt und befindet sich in einem spätbarocken Bürgerhaus, dem Paulus-Schlösschen, das dem Aufenthalt ein ganz besonderes Flair verleiht. Ausführlich wird die Geschichte des kunsthandwerklichen Instrumentenbaus in Markneukirchen und Umgebung dargestellt.
Eine einmalige Sammlung von internationalem Rang finden Sie im Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen, das mehr als 3000 Instrumente aus aller Welt beheimatet…Das um 1700 im Fachwerkstil mit einer obervogtländischen Hochlaube und Mansardendach errichtet Gerber Hans Haus bietet dem Besucher interessante Einblicke in die Traditionen des vogtländischen Instrumentenbaues und -handels.
Den großen Stadtbrand von 1840 hat  es weitestgehend schadlos überstanden. Zur Besichtigung laden eine Zupfinstrumentenbauer-, eine Bogenmacher- und eine Holzblasinstrumentenmacherwerkstatt ein. In einer Schau- und Restaurationswerkstatt kann das Handwerk der Markneukirchner Instrumentenbauer mit allen Sinnen erlebbar gemacht werden. Wissbegierigen Besuchern werden sogar Einblicke in die Saiten- und Kolophoniumherstellung gewährt. Ein historisches und in liebevoller Kleinstarbeit rekonstruiertes Handelskontor gibt darüber Auskunft, welch logistische Meisterleistungen unsere Vorfahren erbrachten, um die Instrumente und deren umfangreiches Zubehör in die ganze Welt zu versenden. “
 (vgl. Stadt Markneukirchen)

Leistungen: Busfahrt, Eintritt, Führung

Abfahrt: Magdeburg, ZOB        06.00 Uhr

Ankunft: Magdeburg, ZOB ca.20.30 Uhr


Donnerstag, 26. November 2020 nach Potsdam

Museum Barberini - Impressionismus; Die Sammlung Hasso Plattner

„Noch immer fasziniert diese Malerei mit ihrer Konzentration auf den Augenblick. Die Impressionisten wollten alles malen, wenn es nur neu gesehen war. Ihrer Beobachtungsgabe verdanken wir realistische Bilder von überraschender Abstraktion. Geleitet von den Wechselwirkungen des Lichts und der Atmosphäre schufen sie zeitlos schöne Landschaften, deren Neuerungsgeist und Energie bis heute begeistert.

Hasso Plattner hat sich für diese Malerei entschieden und erklärt seine Leidenschaft: „Die Gemälde beziehen uns als Betrachter unmittelbar mit ein. Wir spüren den Wind auf der Haut und die Temperatur des Wassers, wenn wir Monets Segelboten auf der Seine zusehen. Das schafft keine andere Kunst. Die Impressionisten sind Kommunikationsgenies.“ Hasso Plattner gibt nun über 100 Werke seiner Privatsammlung wie auch seiner Stiftung, der Hasso Plattner Foundation, als Dauerleihgabe in das Museum Barberini. Zu den bekanntesten Werken des Bestandes gehören Caillebottes Brücke von Argenteuil (1983), Monets Getreideschober (1891), Signacs Hafen bei Sonnenuntergang (1892), Monets Palazzo Contarini (1908) und die Seerosen (1914–1917/18).

Mit dem Museum Barberini und seiner Sammlung möchte Plattner auch an die umkämpfte Geschichte des Impressionismus in Deutschland erinnern. Noch bis heute ist die Malerei dieser Kunstrichtung an deutschen Museen nur wenig vertreten: `Aus nationalem Ressentiment wurde der französische Impressionismus in Deutschland in der Kaiserzeit kaum gesammelt. Meine Sammlung im Museum Barberini soll heute, besonders hier im Osten Deutschlands, ein Ort der deutsch-französischen Freundschaft, des kulturellen Freigeistes und des internationalen Austausches sein.`“  (vgl. museum-barberini.com)

Leistungen: Fahrschein, Eintritt   (Fahrscheinverkauf: 06. und 07.10.2020 (09:00 – 12:00 Uhr))

Abfahrt: Magdeburg Hbf/Tunnel           08:45 Uhr

Ankunft: Magdeburg Hbf/Tunnel    ca. 18:00 Uhr


Donnerstag, 03. Dezember 2020 in die Pfefferkuchenstadt Pulsnitz


„Das Zentrum der Stadt Pulsnitz bildet der völlig rekonstruierte denkmalgeschützte Marktplatz. Ihn prägen das alte Rathaus und dessen Renaissancegiebel, der 1555 aus der gotischen Form umgebaut wurde. Im Innern zeugen noch die alten Kreuzgewölbe von dem früheren Baustil…Vor dem Rathaus steht das Denkmal des Bildhauers Ernst Rietschel, von seinem Schüler Gustav Kietz 1891 geschaffen…Ernst Rietschel, am 15. Dezember 1804 in Pulsnitz geboren, war einer der bedeutendsten Bildhauer des 19. Jahrhunderts und Begründer der Dresdner Bildhauerschule. Seine bekanntesten Werke sind das Lutherdenkmal in Worms, die Lessingstatue in Braunschweig und das Doppelbildnis von Goethe und Schiller in Weimar.“
„Lebkuchen und Pfefferkuchen: Zu den Grundzutaten eines Lebkuchens gehören Honig, Nüsse und edle Gewürze. All dies machte Lebkuchen zu einem Backwerk, welches für die Gesunden eine Speise war, um bei Kräften zu bleiben und für die Kranken, um wieder zu Kräften zu kommen. Deshalb nannte man ihn Lebenskuchen. Die edlen Gewürze, die einst nicht nur besonders kostbar waren, sondern auch nur als Arznei von Apothekern verkauft werden durften, hießen damals allgemein "Pfeffern" und gaben so dem Backwerk den bis heute bekannten Namen Pfefferkuchen.“  (vgl. pulsnitz.de, pulsnitzer-lebkuchen.de)

Leistungen: Busfahrt, Führung, Schifffahrt

Abfahrt: Magdeburg, Hbf./Tunnel Kölner Platz  06.00 Uhr

Ankunft: Magdeburg, Hbf.                              ca.17.30 Uhr


Donnerstag, 10. Dezember 2020 gemeinsam mit der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg nach Dresden

Militärhistorisches Museum der Bundeswehr

KRIEG MACHT NATION - Wie das deutsche Kaiserreich entstand

„Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr gehört zu den bedeutendsten Geschichtsmuseen Europas. Im Zentrum der Ausstellung stehen der Mensch und die Frage nach den Ursachen und Folgen von Krieg und Gewalt. Über 10.000 Exponate erzählen bewegende Geschichten von 1300 bis heute. Sie werden umrahmt von der einzigartigen Architektur des Stararchitekten Daniel Libeskind. Sein keilförmiger Neubau durchbricht die Fassade eines ursprünglichen Arsenalgebäudes aus dem 19. Jahrhundert. Licht- und Schattenstrukturen des Hauses verweisen auf die wechselvolle deutsche Militärgeschichte.“ „Drei Kriege, drei Siege, eine Nation? Forciert durch Bismarcks Machtpolitik und die Kriege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich wurde 1871 der erste deutsche Nationalstaat gegründet. Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr nimmt die 150-jährige Wiederkehr der Kaiserreichsgründung zum Anlass für eine große Sonderausstellung. Welche Ziele und Hoffnungen verbanden damals Menschen mit der Idee der Nation? Ausgehend von den europäischen Revolutionen 1848/49 zeigt die Ausstellung eine Epoche von ungeheurer Dynamik. Fabriken, Eisenbahnen, Telegrafen, Massenpresse und das Streben nach gesellschaftlicher Teilhabe veränderten nicht nur den Alltag der Menschen. Sie veränderten auch die politischen Handlungsspielräume und die Art und Weise, wie Kriege geführt wurden. Während immer effizientere Geschütze und Gewehre entwickelt wurden, organisierten sich Bürger und Bürgerinnen, um das Leid auf den Schlachtfeldern zu lindern. Nation, Krieg und Fortschrittsglauben waren im 19. Jahrhundert eng verflochten. Welche Folgen hatten die Siege unter preußischer Führung für Deutschland? Welche Auswirkungen hatten sie für das Selbstverständnis der damals unterlegenen Staaten?“  (vgl. Militärhistorisches Museum )

Leistungen: Führung, Eintritt, Busfahrt

Abfahrt:         Magdeburg/ZOB      07:15 Uhr 

Rückkehr:     Magdeburg/ZOB ca.19:30 Uhr


Hinweis:

Voranmeldungen und nähere Informationen zu allen Angeboten einschl. der Reisepreise in unserer Geschäftsstelle in Magdeburg, Nicolaiplatz 7, Tel.: 0391 25 50 60 oder per eM@il

(Änderungen bei allen Touren vorbehalten!)

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